Research in Germany stellt MPI-Forscher Dr. Hrishikesh Joshi vor

5. März 2021
Der Wissenschaftler engagiert sich im Bereich der Bioökonomie und entwickelt Katalysatoren für die nachhaltige Nutzung von erneuerbaren Ressourcen
Dr. Hrishikesh Joshi im Labor

Es war und ist das Wissenschaftsthema des Jahres 2020/2021 in Deutschland: Bioökonomie. Vor dem Hintergrund schwindender Ressourcen und einer wachsenden, konsumierenden Weltbevölkerung muss sich die Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe wandeln. In Politik und Gesellschaft ist der Trend zur Abkehr von fossilen Rohstoffen hin zu erneuerbaren Energiequellen längst angekommen. Aber Bioökonomie durchdringt weitere Sektoren - so können etwa Produktionsabfälle aus der Agrarindustrie chemisch aufbereitet zur Herstellung neuer synthetischer Materialien genutzt werden. Produkte aus diesen biobasierten Rohstoffen zeigen häufig verbesserte Materialeigenschaften und lassen sich mit geringer ökologischer Belastung herstellen. Es ist daher von großem Interesse, solche chemischen Prozesse zu erforschen, was auch am Mülheimer MPI für Kohlenforschung in der Abteilung für Heterogene Katalyse geschieht.

Das Portal „Research in Germany“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stellte nun in einer Serie vor, an welchen Aspekten der Bioökonomie in Deutschland aktuell geforscht wird. Mit dabei ein Portrait über Hrishikesh Joshi, der bis vor Kurzem in der Abteilung von Professor Ferdi Schüth als Doktorand tätig war. Der Beitrag beschreibt Joshis Arbeiten zur Entwicklung von Katalysatoren und Prozessen für die Umwandlung von Cellulose und Holzabfällen in den Bio-Kunststoff PEF, der etwa für die Herstellung von Verpackungsmaterialien genutzt wird. In dem hier verlinkten Artikel können Sie nachlesen, was den indischen Forscher motivierte, seine Doktorarbeit am Mülheimer Max-Planck-Institut für Kohlenforschung anzufertigen und was er über das Forschungsumfeld in Deutschland denkt.

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