Heterogene Katalyse

Die Arbeit der Gruppe konzentriert sich auf die Synthese und Charakterisierung von anorganischen Materialien und richtet hierbei den Fokus auf die heterogene Katalyse. Besonders wichtig sind dabei Materialien mit hohen Oberflächen und einer kontrollierbaren Porosität und nanostrukturierte Katalysatoren.  Die untersuchten Reaktionen beinhalten Modellreaktionen, wie CO Oxidation und energierelevante Umsetzungen, wie z. B. die Aktivierung von Methan, die Umwandlung von Biomasse, die Zersetzung von Ammoniak und das Katalysespeichern von Wasserstoff.  Diese Forschung wird betrieben mittels Untersuchungen an den Grundprozessen zur Herstellung von Feststoffen.

Forschungsthemen:

Ende der 90er Jahre wurden Hochdurchsatzverfahren in der heterogenen Katalyse eingeführt. Diese Entwicklung wurde ausgelöst durch ähnliche Techniken, die in der pharamzeutischen Industrie angewandt werden. Eine charakteristische Eigenschaft dieses Verfahrens ist die massive Parallisierung von zeitintensiven Prozessschritten. [mehr]
Feste Katalysatoren sind oft auf der Nanometerskala strukturiert. Es gibt verschiedene Methoden um eine solche Nanostrukturierung zu erreichen, u. a. werden unterschiedliche Tamplateverfahren genutzt. [mehr]
Mesoporöse Festkörper haben Poren mit Durchmessern zwischen 2 und 50 nm, mikroporöse Materialien Poren unter 2 nm. Zahlreiche verschiedene mikro- und mesoporöser Festkörper sind bekannt, wie z. B. Kieselgel oder Aktivkohle. [mehr]
Die ersten Schritte bei der Bildung eines Festkörpers aus einer Lösung sind sehr schwer zu untersuchen und die "Geburt" eines Festkörperpartikels, dem Nukleus, ist kaum zu fassen.  Andererseits hat die Bildung des Keims [mehr]
Die Speicherung von Wasserstoff ist eines der Hauptprobleme bei der Implementierung einer Wasserstoffenergiewirtschaft. Festkörperhydride sind mögliche Alternativen zur Druck- bzw. Flüssigspeicherung von Wasserstoff. Nachdem die Entwicklung von mit Titanium angereicherten NaAlH4 so weit fortgeschritten ist, ... [mehr]
Aufgrund der erwarteten Erschöpfung fossiler Brennstoffe, benötigen wir Alternativen, um unsere Geschellschaft mit Kraftstoffen und unsere Chemieindustrie mit Rohstoffen zu versorgen. Es gibt verschiedene Arten von Biomasse,... [mehr]
Andre Pommerin (von links), Ferdi Schüth und Wolfgang Schmidt experimentieren in der Freilichtbühne.

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Neuer Podcast des Max-Planck-PhD-Networks mit Ferdi Schüth beleuchtet unser Energiesystem der nahen Zukunft

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Forschungsberichte:

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