Lab goes Kindergarten

Forschertag mit Max Planck in der Kita

16. Dezember 2025

Was passiert, wenn in der KITA statt des Nikolauses Max-Planck Wissenschaftler mit weißen Kitteln auftauchen? Dann kommt die Forschung in den Kindergarten und sorgt mit naturwissenschaftlichen Phänomenen für Begeisterung.

So geschehen in der vergangenen Woche in der Kita Kitz e.V. in Köln, die von Dr. Tim Schulte und Laborantin Pia Münstermann vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung besucht wurde. Im Gepäck hatte das Team spannende Experimente rund um extra tiefe Temperaturen, pH-Indikatorversuche mit Farbwechseltechnik und geheimnisvoll leuchtende Luminol-Reaktionen. Die Vorschulkinder waren begeistert und löcherten die Chemiker mit Fragen. „Die Kinder gingen mit großer Neugier und spürbarer Begeisterung an die Experimente heran und machten den Forschertag auch für uns zu einem inspirierenden Erlebnis“, erzählt Tim Schulte. „Besonders unsere Versuche mit Luminol und die Elefantenzahnpasta haben für großes Staunen gesorgt.“

In ihrem Mülheimer Labor entwickeln Schulte und seine Kollegin neue Reaktionen für die Herstellung von wichtigen Chemiebausteinen. Das Wecken von Faszination für die Naturwissenschaften bei der nächsten Generation liegt ihnen am Herzen. „Interesse an den Naturwissenschaften und Menschen, die sich für die Forschung engagieren, sind für unsere moderne Welt total wichtig“, meint er. Chemie sei überall - auch in der Kita - in Zahnpasta, Legoklötzen oder Windeln. „Wir möchten dazu beitragen, dass chemische Prozesse nachhaltiger und effizient sind“, erklärt der Max Planck Forscher, bevor er mit seiner Kollegin den Kindern auf dem Hof des Kindergartens eindrucksvoll demonstriert, wie eine Reaktion mit Wasserstoffperoxid und Spülmittel Schaummassen erzeugt, die buchstäblich in den Himmel wachsen – Elefantenzahnpasta halt.

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