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Familie & Beruf

Für einen langfristigen beruflichen Erfolg muss die Balance zwischen Berufs- und Privatleben gewährleistet sein. Unsere familienfreundliche Beschäftigungspolitik hat ein allgemein anerkanntes Gütesigel erhalten. Als erste deutsche Forschungseinrichtung hat die Max-Planck-Gesellschaft mit allen Instituten im Jahr 2006 nach einem umfangreichen Evaluierungsprozess das Zertifikat der gemeinnützigen GmbH  „berufundfamilie“ erhalten.

Gleichstellungsgrundsätze:

Die Max-Planck-Gesellschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, Frauen und Männer bei allen Entscheidungen in ihrer Verschiedenheit und Vielfalt zu berücksichtigen und Diskriminierung zu verhindern. Eine ausgewogene Beschäftigung beider Geschlechter und deren Chancengleichheit, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden gefördert. Dafür sind alle Beschäftigten, insbesondere solche mit Vorgesetzen- und Leitungsaufgaben, verantwortlich.
Die Erreichung dieses Zieles soll durch die Anwendung der Grundsätze des Gleichstellungsdurchsetzungsgesetzes unterstützt werden.

Örtliche Gleichstellungsbeauftragte:

Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Beseitigung bestehender und die Verhinderung künftiger Diskriminierungen wegen des Geschlechts in der Einrichtung zu fördern und zu überwachen.

Sie wirkt bei allen personellen, organisatorischen und sozialen Maßnahmen mit, die die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit sowie den Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz betreffen. Sie ist in Stellenausschreibungen und die Auswahlverfahren eingebunden.

In diesem Sinn hat sie auch Beratungs- und Unterstützungsfunktion für einzelne Beschäftigte.

Kinderbetreuung:

Geplant ist - ab Herbst 2018 - eine Kinderbetreuung in einer Kita in unmittelbarer Nähe zum Institut in einem der Stiftung MPI für Kohlenforschung gehörenden Gebäude; dieses wird zurzeit baulich adaptiert. In Kooperation mit einem externen Träger wird die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren durch Belegplätze für Mitarbeiter angeboten.

Zusätzliche Informationen zu Fragen bei der Betreuung von Kindern gibt es auf der Homepage der Stadt Mülheim.

Familienfreundliche Arbeitszeiten:

Durch eine flexible Arbeitszeit, deren Regelung Gegenstand einer Betriebsvereinbarung ist, wird die Betreuung von Kindern und/oder Pflege von Angehörigen erleichtert.

Nachwuchsförderung:

Wir möchten junge Menschen für die Wissenschaft und wissenschaftsnahe Berufe begeistern. Dafür finden immer wieder Schulprojekte und Schülerpraktika statt. Um besonders den Schülerinnen die Berufe vorzustellen, in denen das eigene Geschlecht unterrepräsentiert ist, wird jährlich der Aktionstag Girls' Day angeboten.

Die Max-Planck-Gesellschaft unterstützt Wissenschaftlerinnen mit verschiedenen Programmen:

  • W3-Programm für die Förderung hervorragender Wissenschaftlerinnen
  • Minerva-FemmeNet: ein Mentoren-Netzwerk für Doktorandinnen und Diplom-Studentinnen, für Post-Doktorandinnen und wissenschaftliche Assistentinnen während der Habilitationsphase
  • Möglichkeit für Wissenschaftlerinnen, im Falle einer Schwangerschaft und Geburt ein Arbeitsverhältnis um 6 Monate zu verlängern
  • Christiane-Nüsslein-Volhard-Stiftung unterstützt junge talentierte Doktorandinnen mit Kindern
  • Elisabeth-Schiemann-Kolleg: ein Netzwerk für Wissenschaftlerinnen nach der Postdoc-Phase, eingebettet in die Chemisch-Physikalisch-Technische Sektion
  • Karriereförderung: Die MPG bietet ausgewählten Wissenschaftlerinnen (Postdocs) die Teilnahme am Seminarprogramm „Sign up! Careerbuilding“ an
  • Die MPG nutzt das AcademiaNet: Die Datenbank hält Porträts exzellenter Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen vor und macht so Frauen sichtbar; sie kann von Forschungsinstitutionen und –gremien, Journalisten und Konferenzorganisatoren und zur Netzwerkbildung der Frauen untereinander genutzt werden
  • Das Pilotprojekt Minerva Fast Track der Chemisch-Physikalisch-Technische Sektion gibt hervorragenden Wissenschaftlerinnen nach der Doktorarbeit die Chance einer langfristigen Karriereplanung. Unmittelbar im Anschluss an die Dissertation oder nach dem ersten Postdoc erfolgt eine Förderung für maximal drei Jahre mit dem Ziel, sich für eine themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppe zu bewerben.
  • Erfolgreich forschen bei Max-Planck auch mit Baby:  - Pilotprojekt zur Betreuung von bis zu einjährigen Kindern.
  • Mit dem Lise-Meitner-Exzellenzprogramm will die Max-Planck-Gesellschaft, ab Frühjahr 2018, herausragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen gewinnen und ihnen eine langfristige Perspektive bieten.

Zusätzliche Informationen gibt es auf der Homepage der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der MPG sowie in einer neuen Broschüre.   

Zusätzliche aktuelle cooperative Förderprogramme: