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08.12.2015

Preis für kreative Forschung zu Synthesemethoden – Alois Fürstner erhält den Herbert C. Brown Award der ACS

Preis für kreative Forschung zu Synthesemethoden – Alois Fürstner erhält den Herbert C. Brown Award der ACS

Der Herbert C. Brown Award for Creative Research in Synthetic Methods steht unter dem Patronat eines berühmten Namensgebers. Der Nobelpreisträger Professor Brown war einer der führenden Chemiker des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten zu Borverbindungen haben die synthetische organische Chemie revolutioniert. Mit dem nach ihm benannten Preis werden deshalb von der American Chemical Society herausragende und kreative Beiträge zur Entwicklung neuer und breit anwendbarer Synthesemethoden geehrt.

Im kommenden Jahr wird Professor Alois Fürstner vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung ausgezeichnet; er steht damit in einer illustren Reihe früherer Preisträger. Die Preisverleihung findet am 15. März 2016 in San Diego, Kalifornien, im Rahmen des 251. National Meetings der ACS statt. Bei dem Symposium zu seinen Ehren wird Herr Fürstner den Festvortrag halten.

Als Direktor der Abteilung Metallorganische Chemie beschäftigt sich Alois Fürstner schwerpunktmäßig mit der Metathese von Alkenen und Alkinen, der Gold- und Platinkatalyse, sowie der Eisenkatalyse; neuerdings kommen Arbeiten zu unorthodoxen trans-Additionsreaktionen hinzu. Viele dieser Beiträge sind heute fest in der Welt der Chemie etabliert und haben ihren Weg in die Lehrbücher gefunden. Dabei zeichnet sich die Forschung in der Abteilung von Herrn Fürstner auch dadurch aus, dass die neu entwickelten Methoden stets durch Anwendungen auf die Synthese komplexer Naturstoffe und pharmazeutischer Wirkstoffe validiert werden.