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21.07.2014

Max-Planck-Institut für Kohlenforschung feiert 100-jähriges Bestehen

Max-Planck-Institut für Kohlenforschung feiert 100-jähriges Bestehen

Im Jahr 1912 überlegte der Chemiker und Nobelpreisträger Emil Fischer, dass man einen Weg finden müsse, aus festen Brennmaterialien flüssige Brennstoffe herzustellen – Benzin aus Steinkohle. Damit legte Fischer, der als einer der Begründer der organischen Chemie gilt, den gedanklichen Grundstein für das damalige Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr. Zwei Jahre später, 1914, nahm dieses Institut unter Gründungsdirektor Franz Fischer den wissenschaftlichen Betrieb auf.

In nunmehr 100 Jahren ist in unserem Institut, das seit 1949 Max-Planck-Institut für Kohlenforschung heißt, viel passiert. Unter anderem ist hier, ganz nach der Vision von Emil Fischer, die Fischer-Tropsch-Synthese entwickelt worden. Das Institut hat mit Karl Ziegler und seinem Niederdruckpolyethylen-Verfahren im Jahre 1963 einen Nobelpreisträger hervorgebracht. Während des Direktorats von Günther Wilke war die Forschung durch die Blütezeit der metallorganischen Chemie sowie der homogenen Katalyse geprägt. Seit 1993 wird das Institut durch ein fünfköpfiges Direktorium geleitet.

Um die außerordentlich erfolgreiche Geschichte des Instituts zu feiern, findet am 24. August 2014 ein Festakt in der Stadthalle Mülheim statt.