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12.09.2014

Kittel statt Kostüm – 14 junge Frauen und Männer beginnen Ausbildung an Mülheimer Instituten

Kittel statt Kostüm – 14 junge Frauen und Männer beginnen Ausbildung an Mülheimer Instituten

Anfang September hat das erste Lehrjahr für 14 neue Auszubildende am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim begonnen. Ausgebildet werden die jungen Leute in den nächsten zwei bis drei Jahren zu Chemielaboranten, Bürokaufleuten und Physiklaboranten.

Neugierig auf Naturwissenschaften und fit in Englisch

„Neugier auf Naturwissenschaften und Interesse an Mathematik sind wichtige Voraussetzungen, wenn man bei uns eine Ausbildung beginnen möchte“, erklärt Willi Schlamann, Ausbildungsleiter am MPI für Chemische Energiekonversion. „Außerdem sollten die Jugendlichen fit in Englisch sein, denn viele Kollegen und Wissenschaftler stammen aus dem Ausland und die Arbeitssprache in den Laboren ist Englisch.“ Das Abitur ist für die meisten Ausbildungen aber nicht zwingend erforderlich.

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung betreiben Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Katalyse.

Begeisterung für Chemie und Physik

„Ich habe mich schon in der Schule für Chemie und Physik begeistert und hatte beide Fächer als Leistungskurse. Vor allem die Experimente haben mich immer besonders fasziniert“, meint Ericka Katzwinkel, die am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion zur Chemielaborantin ausgebildet wird.

Die Ausbildung an den beiden Mülheimer Max-Planck-Instituten genießt regional und überregional ein hohes Ansehen. Dafür spricht, dass die Auszubildenden der Mülheimer Institute zu den besten innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft gehören und bereits durch die Industrie- und Handelskammer Essen, Mülheim und Oberhausen für ihre überdurchschnittlichen Prüfungsleistungen ausgezeichnet wurden.

Viele Türen stehen offen

Und auch nach ihrem Abschluss stehen den jungen Leuten viele Türen offen. „Viele unserer Azubis werden nach ihrer Ausbildung entweder übernommen oder arbeiten in anderen Forschungseinrichtungen und Instituten weiter. Auch ortsansässige und überregionale Industrieunternehmen zeigen immer großes Interesse an den ehemaligen Max-Planck- Auszubildenden“, so Willi Schlamann.

Weitere Informationen zum Thema Ausbildung am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung finden Sie auf diesen Seiten.


Text: Christin Ernst, MPI CEC