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13.03.2014

Hans Herloff Inhoffen Medaille geht ans Max-Planck-Institut für Kohlenforschung

Hans Herloff Inhoffen Medaille geht ans Max-Planck-Institut für Kohlenforschung

In Anerkennung seiner außerordentlichen Beiträge zur Naturstoffsynthese wird Prof. Alois Fürstner mit der Hans Herloff Inhoffen Medaille ausgezeichnet. Diese gilt als der bedeutendste Preis für Leistungen auf dem Gebiet der Naturstoffchemie in Deutschland und wird seit 1994 jährlich vom Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig vergeben. Sie ehrt das Andenken an Prof. Hans Herloff Inhoffen (1906-1992), dessen Arbeiten auf den Gebieten der Steroidhormone und Vitamine die industrielle und akademische Forschung wesentlich geprägt haben.

Beiträge zur Nutzung moderner katalytischer Methoden

Prof. Fürstner ist international für zahlreiche Beiträge zur Nutzung moderner katalytischer Methoden für die Totalsynthese strukturell komplexer und biologisch aktiver Naturstoffe bekannt. Besonders erfolgreich waren seine Arbeiten zur Alken- und Alkinmetathese, sowie zur Platin-, Gold- und Eisenchemie. Deren Nutzen wurde durch elegante Anwendungen auf die Synthese äußerst anspruchsvoller Alkaloide, Makrolidantibiotika, Glycolipide und Terpene eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die Verleihung der Hans Herloff Inhoffen Medaille erfolgt im Rahmen einer Festvorlesung am 27. März 2014. Preisträger des Jahres 2003 war Prof. Manfred T. Reetz.