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20.09.2012

GDCh-Preise: Hohe Auszeichnungen für die Direktoren Walter Thiel und Ferdi Schüth

GDCh-Preise: Hohe Auszeichnungen 
für die Direktoren Walter Thiel und Ferdi Schüth

Gleich zweimal in dieser Woche sind Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts  für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für ihre Forschungsarbeiten ausgezeichnet worden.

Prof. Dr. Walter Thiel, seit 1999 Direktor der Abteilung für Theoretische Chemie, hat am Montag die Liebig-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker verliehen bekommen. Mit diesem Preis werden seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie und der Quantenchemie gewürdigt.

Die silberne Liebig-Denkmünze, die nach dem Chemiker Justus von Liebig benannt und mit einem Preisgeld von 7500 Euro dotiert ist, wird in unregelmäßigen Abständen an deutsche Chemiker für ihre besonderen Verdienste vergeben. Vor zwei Jahren ging die Liebig-Denkmünze übrigens an Joachim Sauer, Ehemann von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ebenfalls im Bereich der Theoretischen Chemie tätig. Auch Max Planck und Karl Ziegler gehören zu den vorherigen Preisträgern.

Ein Jahr früher als sein Kollege Walter Thiel kam Prof. Dr. Ferdi Schüth als Direktor ans MPI für Kohlenforschung in Mülheim. Schüth, der zu den bekanntesten deutschen Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Energieforschung zählt, ist am Dienstag von der GDCh mit dem Wilhelm-Klemm-Preis ausgezeichnet worden. Wilhelm Klemm war ein Münsteraner Chemieprofessor, der sich auf dem Gebiet der anorganischen Chemie einen Namen gemacht hat.

Ferdi Schüth hat den mit 7500 Euro und einer Goldmedaille dotierten Preis in Anerkennung seiner grundlegenden wie auch anwendungsorientierten Arbeiten im Bereich der heterogenen Katalyse bekommen. Schüth beschäftigt sich mit nanostrukturierten Katalysatoren und deren Nutzung in der chemischen Industrie sowie für die moderne Energieforschung.