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13.09.2012

Fit in Mathematik und neugierig auf die Welt der Naturwissenschaften: Die neuen Auszubildenden sind da

Fit in Mathematik und neugierig auf die Welt der Naturwissenschaften: Die neuen Auszubildenden sind da

 

14 junge Frauen und Männer haben zum September mit ihrer Ausbildung am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung begonnen. Sie werden in den kommenden Jahren zu Chemielaboranten, Physiklaboranten, Industriemechanikern und Bürokaufleuten ausgebildet. Damit steigt die Zahl der Auszubildenden an den beiden Instituten auf über 50.

„Wer bei uns eine Ausbildung machen möchte, sollte vor allem gut in Mathematik sein und Interesse für Naturwissenschaften mitbringen“, erklärt Petra Wedemann, die am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung für die Ausbildung zuständig ist. Abitur ist für eine Ausbildung an den beiden Instituten nicht zwingend notwendig, dafür jedoch gutes Englisch. Petra Wedemann: „Viele unserer Kollegen kommen aus dem Ausland, in den Laboren ist Englisch Alltagssprache.“

Das Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion (ehemals Institut für bioanorganische Chemie) beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung betreiben Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Katalyse.

Die Ausbildung an den Max-Planck-Instituten hat regional sowie überregional ein hohes Renommee. Dafür spricht, dass Azubis der Mülheimer Institute zu den besten innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft gehören und auch von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Essen, Mülheim und Oberhausen für ihre Prüfungsergebnisse ausgezeichnet worden sind. „Unsere Auszubildenden werden nach ihrem Abschluss gerne von anderen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen eingestellt“, erklärt Petra Wedemann.
 
(Foto: Thomas Hobirk)