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20.01.2016

Claudia Weidenthaler schließt Habilitation am Fachbereich Chemie der Universität Duisburg-Essen ab

Claudia Weidenthaler schließt Habilitation am Fachbereich Chemie der Universität Duisburg-Essen ab

Dr. Claudia Weidenthaler hat erfolgreich ihre Habilitation am Fachbereich Chemie der Universität Duisburg-Essen abgeschlossen. Sie hat damit die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Anorganische Chemie erhalten. Die Wissenschaftlerin wird zwar am Max-Planck-Institut bleiben, freut sich aber durch ihre Habilitation künftig noch besser an die Universität angebunden zu sein und dort Lehrveranstaltungen halten zu können.

Am Max-Planck-Institut in Mülheim leitet Claudia Weidenthaler seit 2012 die Gruppe „Pulverdiffraktometrie und Oberflächenspektroskopie“, die sich vor allem mit der kristallographischen Charakterisierung von Katalysatoren beschäftigt. Auch ihre schriftliche Habilitation „Modern Powder Diffraction for Crystallographic Studies of Functional Materials“ hat sie diesem Thema gewidmet. Dort berichtet die Kristallographin über innovative Methoden- und Geräteentwicklungen, mit denen Katalysatoren unter Reaktionsbedingungen untersucht werden können. „Besonders wichtig ist für alle beteiligten Forscher, dass man für die Experimente nicht an Großforschungseinrichtungen reisen muss, wo man nur sehr zeitlich begrenzten Zugang zu den Geräten hat. Wir haben hier unser eigenes Equipment, so dass alle Voruntersuchungen im Haus stattfinden können. Das sind beste Voraussetzungen für unsere Forschung“, erklärt Weidenthaler.


In ihren Labors bauen Weidenthaler und ihre Kollegen spezielle Probenumgebungen, die auch extreme Bedingungen, wie zum Beispiel hohe Gasdrücke oder korrosive Gase, tolerieren. Dabei werden stets verschiedene Techniken kombiniert, um die jeweiligen Problemstellungen bestmöglich bearbeiten zu können. Probenumgebungen werden sozusagen maßgeschneidert gebaut und die Geräte immer so angepasst, dass genau die Fragen beantwortet werden können, die gerade aktuell sind. „Wir realisieren dabei Probenumgebungen, die kommerziell nicht erhältlich sind. Das ist ein riesen Vorteil für die hier arbeitenden Wissenschaftler“, betont Weidenthaler. „Natürlich bestehen auch Kooperationen mit Wissenschaftlern anderer Forschungseinrichtungen, die die aufgebaute Infrastruktur gerne für ihre Untersuchungen in den gemeinsamen Projekten nutzen.“