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18.04.2013

Bayer zeichnet Nuno Maulide mit dem „Early Excellence in Science Award 2012“ aus

Bayer zeichnet Nuno Maulide mit dem „Early Excellence in Science Award 2012“ aus

Nuno Maulide, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, gehört zu den Preisträgern des „Early Excellence in Science Award 2012“ (EESA) der Bayer AG. Nun hat die Preisübergabe im Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim stattgefunden. Dabei stellte Maulide neben der Organischen Synthese auch sein zweites großes Talent vor: Zum Abschluss der Zeremonie gab der ausgebildete Pianist ein Klavierkonzert im Foyer des Instituts.

Thimo V. Schmitt-Lord, Geschäftsführer der Bayer Science & Education Foundation, erklärte, dass mit dem EESA, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert ist, herausragende Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet werden. „Wir wollen Sie mit dem Award in Ihrer Forschungsarbeit unterstützen“, ermunterte er den Preisträger.

Dr. Axel Trautwein, Leiter der Abteilung Small Molecules Research bei Bayer Crop Science, zeigte sich erfreut und nach eigener Aussage wenig überrascht darüber, dass Nuno Maulide als Preisträger ausgewählt worden war. „Ich erinnere mich sehr gut an einen Vortrag, den Dr. Maulide einmal bei Crop Science hielt. Der hat uns alle sehr beeindruckt“, sagte er.

Bereits zu Beginn hatte Prof. Dr. Benjamin List, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung, betont, wie stolz das ganze Institut auf die Leistungen sei, die Maulide in den vergangenen Jahren in Mülheim vollbracht hat.

Welche konkret das waren, umriss Maulide in seinem Preisträgervortrag „Catalytic Rearrangements – Inspiration for Total Synthesis and for the Discovery of Unusual Reactivities.“ Das umfasst etwa Entwicklung neuer Wege zur Synthese von hochfunktionellen Kleinring-Molekülen. Diese Strukturen sind exzellente Ausgangsmaterialien für verschiedenste Wirkstoffe oder Naturstoffe.

Dass er sich nicht nur für Chemie, sondern auch für Frédéric Chopin begeistern kann, stellte Nuno Maulide im Anschluss unter Beweis: auf einem eigens für diesen Tag organisierten Konzertflügel spielte er zum Abschluss der Veranstaltung seine liebsten Stücke des polnischen Komponisten.

(Die Abbildung zeigt von links nach rechts: Axel Trautwein, Nuno Maulide, Thimo V. Schmitt-Lord und Benjamin List.)