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01.07.2014

Auf der Suche nach neuen Reaktionen: Bill Morandi wird Gruppenleiter am Institut

Auf der Suche nach neuen Reaktionen: Bill Morandi wird Gruppenleiter am Institut

Die Homogene Katalyse des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung bekommt wieder Zuwachs: Dr. Bill Morandi wird unabhängiger Max-Planck-Forschungsgruppenleiter in der Abteilung.

Innovative synthetische Methoden

Morandi, der bis vor kurzem noch als Postdoktorand beim Nobelpreisträger Robert Grubbs am California Institute of Technology gearbeitet hat, wird sich in Mülheim vor allem mit innovativen synthetischen Methoden beschäftigen, um neue Anwendungen der molekularen Chemie zu entwickeln.

„Wir werden uns in meinem Labor vor allem damit beschäftigen, neue chemische Reaktionen zu designen und zu untersuchen“, erklärt Morandi. „Wir stellen molekulare  Werkzeuge her, die man für eine ganze Reihe von chemischen Prozessen brauchen kann.“ Ein besonderes Augenmerk soll nachhaltigen Reaktionen gelten, die behilflich sein können, wertvolle Stoffe schnell herzustellen.

Kreation von völlig unbekannten Molekülen

„Aber auch die Kreation von neuen, bislang völlig unbekannten Molekülen schwebt uns vor“, sagt Morandi, für den wissenschaftliches Arbeiten eine Herzensangelegenheit ist. Chemie, so ist er sich sicher, ist einer der spannendsten Bereiche der Wissenschaft. „Chemie findet in vielen Bereichen Anwendung, zum Beispiel in der Medizin oder bei Werkstoffen. Alles, was uns umgibt, ist Chemie!“

„Nach Mülheim bin ich gekommen, weil das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung eine der weltweit führenden Institutionen auf meinem Gebiet ist: der Katalyse“, erklärt der 31-Jährige, der mit seiner Familie nach Mülheim zieht. Die Aussicht, mit den Mülheimer Kollegen zusammenzuarbeiten und die gute Ausstattung als Max-Planck-Forschungsgruppenleiter seien weitere Gründe für den Umzug nach Mülheim gewesen.

Zur Website von Bill Morandi geht es hier entlang.