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11.03.2014

Alois Fürstner erhält renommierte Französisch-Deutsche Auszeichnung: Prix Gay-Lussac

Alois Fürstner erhält renommierte Französisch-Deutsche Auszeichnung: Prix Gay-Lussac

Auf Grund seiner wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Katalyseforschung sowie in Anerkennung seiner langjährigen und vielfältigen Kontakte zu Frankreich wird Prof. Alois Fürstner,  Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, vom Ministère de L’Enseignement Supérieure et de la Recherche mit dem Prix Gay-Lussac ausgezeichnet.

Festakt in Paris


Die Preisverleihung erfolgt am 1. April 2014 im Rahmen eines Festaktes am Sitz der Französischen Akademie der Wissenschaften – Institut de France in Paris.

Der vom seinerzeitigen französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing und seinem Amtskollegen Bundeskanzler Helmut Schmidt auf Empfehlung der deutsch-französischen Forschungsministerien ins Leben gerufene Preis zeichnet seit dem Jahr 1982 in der Regel zwei international renommierte, in Deutschland tätige Forscherpersönlichkeiten aus, die sich Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit erworben haben.

Auswahl durch französische Forscher

Die Auswahl der Preisträger erfolgt auf Vorschlag französischer Wissenschaftler und obliegt einer Kommission der Académie des Sciences. In reziproker Weise zeichnet die Humboldt Stiftung ausgewiesene Forscher aus Frankreich aus.

Der Namenspatron des Preises, Joseph Louis Gay-Lussac (1778-1850), ist besonders für seine grundlegenden Beiträge zur physikalischen Chemie und Elektrochemie bekannt (allgemeine Gaskonstante, Gesetz der multiplen Volumina). In enger Zusammenarbeit mit Alexander von Humboldt ermittelte er die Gasmengen bei der Elektrolyse von Wasser.

Die Abbildung zeigt Joseph Louis Gay-Lussac.