Minerva Carbon GmbH offiziell gegründet

31. Juli 2026

Minerva Carbon verfolgt das Ziel, Hochleistungskohlenstoffmaterialien für nachhaltige Energiespeichertechnologien zu entwickeln. Gegründet wurde das Deep-Tech-Start-up von Dr. Abdu Bilican, Jonas Gram, Julius Kaiser und Nguyen-Khang Tran. Das Syntheseverfahren hatte Bilican als Doktorand in der Forschungsgruppe von Dr. Wolfgang Schmidt am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung entwickelt. Es soll künftig dazu beitragen, Batterien leistungsfähiger zu machen.

Am 28. Juli 2026 stand mit dem Notartermin ein wichtiger Schritt auf der Agenda von Minerva Carbon. Nachdem das Start-up im Juni 2025 eine Förderung von 1,8 Millionen Euro im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers I erhalten hatte, konzentriert sich das Team momentan auf den Aufbau einer Experimentalanlage zur Herstellung von Hochleistungskohlenstoffmaterialien sowie auf die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Das von Bilican entwickelte Verfahren ermöglicht eine wesentlich schnellere Herstellung von Kohlenstoffmaterialien im industriellen Maßstab. Damit entstehen Hochleistungsmaterialien für Energiespeicher, wie sie in anspruchsvollen Anwendungen von der Mobilität über Luftfahrttechnik bis hin zu Rechenzentren für künstliche Intelligenz benötigt werden.

Hierzu arbeitet bei Minerva Carbon ein Team aus Spezialisten der Materialwissenschaft, Automatisierungstechnik und Betriebswirtschaft. Nun folgte die offizielle Gründung der GmbH unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung. Verwaltungsdirektorin Dr. Verena Schultz-Coulon und Direktor Professor Ben List unterzeichneten gemeinsam mit den Gründern die Gründungsurkunde.

„Wir sind sehr stolz auf den Technologietransfer aus unserem Institut, der mit der Gründung von Minerva Carbon einhergeht. Hier ist aus Grundlagenforschung ein vielversprechendes Syntheseverfahren entstanden, das bei der Bewältigung so wichtiger Aufgaben wie der Energiewende helfen könnte. Wir wünschen dem Start-up-Team viel Erfolg bei seinen weiteren Schritten, die wir tatkräftig unterstützen werden“, sagt Verwaltungsdirektorin Dr. Verena Schultz-Coulon.

 

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