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Lehrer & Schüler

Praktika
Praktika

Praktika

Das Institut bietet Praktikumsplätze in den Berufsfeldern des Chemielaboranten, Physiklaboranten, des Industriemechanikers und des Anlagenmechanikers an. Aber auch in der IT-Abteilung oder in der Glasbläserei ist ein Praktikum möglich. Die Praktika finden in den einzelnen Arbeitsgruppen unter individueller Betreuung statt.

Schülerinnen und Schüler müssen sich für ihr Praktikum oder für freiwillige Praktika in den Ferien schriftlich bewerben. Dies sollte nur in digitaler Form erfolgen. Die Bewerbung muss ein Anschreiben und eine Kopie des letzten Zeugnisses enthalten. Ein Lichtbild ist erwünscht. Die Bewerbung bitte frühestmöglich, aber spätestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Praktikumsbeginn einsenden.

Mädchenzukunftstag: Girls´ Day
Mädchenzukunftstag: Girls´ Day

Mädchenzukunftstag: Girls´ Day

Wie auch in den vergangenen Jahren, so nehmen auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen aus verschiedenen Schulen Mülheims und Umgebung am Girls’ Day am MPI für Kohlenforschung teil. Der Aktionstag wird schon jetzt mit viel Engagement und Ideen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts geplant und vorbereitet.

Wir werden 35 Mädchen die Möglichkeit bieten, in kleinsten Gruppen an einer von 15 Experimentierstationen Naturwissenschaft und Technik live zu erleben. Die Schülerinnen haben die Gelegenheit, in der Glasbläserei oder der Feinmechanik unter sachkundiger Anleitung selbst kleine Werkstücke herzustellen. Was man sonst nur aus den Laboratorien von Fernsehsendungen wie Navy CIS kennt, kann man bei uns in einer der analytischen Abteilungen selbst testen. Direkt an den Analysegeräten wird erklärt, was man wirklich erforschen kann und was vielleicht nur im Fernsehen funktioniert.

Kontakt: Dr. Claudia Weidenthaler, weidenthaler@kofo.mpg.de

Experimentiertage an Mülheimer Schulen

Wissenschaftler experimentieren mit den Forschern von morgen

Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung hat 2009 eine intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen Mülheimer Schulen gestartet. Junge Wissenschaftler, zumeist selbst noch Doktoranden, führen mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9-11 Versuche zu verschiedenen Themen durch und erarbeiten so gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern komplexe Zusammenhänge.
Am Anfang war es für uns alle ein großes Experiment: Junge Forscher aus dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung versuchen im Schulalltag Schüler für die Chemie zu begeistern. Kann das wirklich innerhalb von vier Stunden funktionieren?
Zusammen mit den Fachlehrern haben wir im Vorfeld Themengebiete festgelegt, zu denen wir zusammen mit den Schülerinnen und Schülern während des MPI-Tages Wissen erarbeiten und Experimente durchführen wollen, die nicht zum Schulalltag gehören.

Aber nur „krachen und rauchen" wollten wir es auch nicht lassen. Und natürlich soll der Experimentiertag auch etwas mit der Forschung zu tun haben, die wir am MPI für Kohlenforschung machen. Also spielt bei allen Versuchen die Katalyse eine entscheidende Rolle:
Tim Klasen und Emmanouil Passas-Lagos beschäftigen sich mit den Grundlagen der Katalyse. Was sind Katalysatoren, wo finden wir diese auch im täglichen Leben und wie funktionieren sie? Bei der Durchführung der Versuche, z.B. zur enzymatischen Katalyse, können die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden.
Niklas Meine und Mario Soorholtz haben ein aktuelles Beispiel für die Verwendung von Katalysatoren ausgesucht. Sie stellen mit den Schülerinnen und Schülern aus Pflanzenöl Biodiesel her.
Dass man aus Obst und Gemüse Strom erzeugen kann, ist nur wenigen bekannt, aber diese einfachen Versuche leiten zur Brennstoffzelle über und dort spielt die Katalyse wieder mit. Sich zusammen Stoff erarbeiten und immer den Bezug zum Forschungslabor und zur Praxis aufzuzeigen, das war uns wirklich wichtig.

Kontakt: Dr. Claudia Weidenthaler, weidenthaler@kofo.mpg.de

Ausstellung „Entdeckungen 2010: Energie“ auf der Insel Mainau
Ausstellung „Entdeckungen 2010: Energie“ auf der Insel Mainau

Ausstellung „Entdeckungen 2010: Energie“ auf der Insel Mainau

Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung nimmt verstärkt an wissenschaftlichen Ausstellungen mit eigenen Exponaten teil. Die Ausstellungen sind für ein breites Besucherspektrum ausgelegt und möchten v.a. auch bei Schülerinnen und Schülern Interesse an der Chemie wecken.

Bis zum 29. August 2010 lud die Ausstellung „Entdeckungen 2010: Energie“ dazu ein, einen Ausblick auf die Zukunft der Energie zu wagen. In 18 Pavillons wurden neue Verfahren und Methoden zur Erzeugung, Speicherung und zum Transport von Energie aufgezeigt.
Der Beitrag der Max-Planck-Gesellschaft unter Mitwirkung der Max-Planck-Institute für Kohlenforschung, Festkörperforschung und Metallforschung (beide Stuttgart) widmete sich in Pavillon 10 dem Thema: „Zukunft gestalten mit Grundlagenforschung – Beispiel Materialforschung“.

Eine sichere und nachhaltige Energieversorgung ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte. Die Grundlagenforschung wird dabei eine entscheidende Rolle spielen, denn langfristig ist ein Umbau unseres Energiesystems erforderlich: Neue Energiequellen müssen erschlossen und die Möglichkeiten zur Speicherung von Energie erweitert werden. Nicht zuletzt muss der CO2 Ausstoß drastisch sinken. Wasserstoff (H2) könnte im Energiemix der Zukunft ein wichtiger Energieträger werden: Brennstoffzellen machen es möglich, die im Wasserstoff gespeicherte Energie als elektrische Energie zu nutzen – als Abfallprodukt entsteht nichts als Wasser. Gerade auch beim Autofahren könnte die Kombination aus Wasserstoff und Brennstoffzelle eine Alternative zu den heute üblichen Verbrennungsmotoren bieten. Zuvor müssen jedoch die bekannten Brennstoffzellen optimiert und geeignete Speicher für Wasserstoff entwickelt werden. Daran arbeiten Materialwissenschaftler in der Max-Planck-Gesellschaft.

Kontakt: Dr. Claudia Weidenthaler, weidenthaler@kofo.mpg.de

Weitere spannende Links für Schüler und Lehrer

Weitere spannende Links für Schüler und Lehrer

Viele nützliche und interessante Informationen sind auch auf den Seiten der Max-Planck-Gesellschaft zu finden.

 

Fest zum Tag der Deutschen Einheit - Nordrhein-Westfalen Tag 2011

Vom 1. bis 3. Oktober 2011 fand in Bonn das Fest zum Tag der Deutschen Einheit und das Bürgerfest NRW statt. Auf dem „Weg der Innovation“ haben sich verschiedene Universitäten und Forschungseinrichtungen aus NRW vorgestellt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Max-PIanck-Instituts für Kohlenforschung gaben den Besuchern des Bonner Deutschlandfestes spannende Einblicke zum Thema „Katalyse und Energieumwandlung“. In einem eigenen Pavillon waren Versuchsstationen zu forschungsrelevanten Themen aufgebaut.

 

Die Katalyse ist eine der Schlüsseltechnologien für die Umsetzung sowohl wirtschaftlich wichtiger als auch ökologisch umweltfreundlicher chemischer Prozesse. Katalysatoren spielen in allen Bereichen der Chemie, von der anorganischen Chemie bis zur Biochemie, eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Reaktionen überhaupt erst zu ermöglichen und diese ressourcenschonend zu betreiben. Die Katalyse ist auch für eine zukünftige, nachhaltige Energieversorgung von großer Bedeutung. Am Beispiel einer am Institut gebauten "Lichtmaschine" kann der Besucher Muskelkraft in elektrische Energie umwandeln und Glühbirnen zum Leuchten bringen. Es ist erstaunlich, wie lange man kurbeln kann, bis der Energieinhalt von 5 g Schokolade umgewandelt ist.

 

Lichtmaschine zur Umwandlung von Muskelkraft in elektrische Energie

Die Besucher hatten die Gelegenheit zu erleben, wie Wasser mit Hilfe von Sonnenenergie in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. In einer Brennstoffzelle kann man beide Gase wieder zur Reaktion bringen und dabei wird Energie frei. Diese Energie kann beispielsweise genutzt werden, um einen Motor anzutreiben.
Eine große Herausforderung ist es nun, den Wasserstoff solange zwischenzuspeichern, bis er z.B. in einem Brennstoffzellen-Auto zur Stromgewinnung benötigt wird. Die Speicherung von Wasserstoff in Feststoffen wäre eine hervorragende Speichermöglichkeit. Leider sind für die Umsetzung noch viele technische Probleme zu lösen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung arbeiten seit vielen Jahren daran, Feststoffwasserstoff-Speicher zu entwickeln.

 

Energieträger Wasserstoff: Erzeugung und Speicherung

Biomasse ist keine Energiequelle, sondern ein Energieträger, in dem Sonnenenergie indirekt gespeichert ist. Diese gespeicherte Energie kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden. Bei der Verbrennung von Biomasse wird die  Energie in Form von Wärme direkt freigesetzt. Alternativ dazu kann Biomasse aber auch in Biotreibstoffe umgewandelt werden. Das Bild zeigt Schüler bei der Umwandlung von Pflanzenöl in Biodiesel.
 

 

Energieträger Biomasse

Kontakt: Dr. Claudia Weidenthaler, weidenthaler((atsign))kofo.mpg.de