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Crespo-Otero, Rachel; Bravo-Rodriguez, Kenny; Roy, Saonli; Benighaus Tobias; Thiel, Walter; Sander, Wolfram and Sanchez-Garcia, Elsa* “Interactions of Aromatic Radicals with Water” accepted for publication at ChemPhysChem, special issue (2012) DOI: 210.1002/cphc.201200840.
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Metzelthin, Anja; Sánchez-García, Elsa; Birer, Özgür; Schwaab, Gerhard; Thiel, Walter; Sander, ,Wolfram and Havenith, Martina. "Acetylene•••Furan Trimer Formation at 0.37 K as a Model for Ultracold Aggregation of Non- and Weakly Polar Molecules" ChemPhysChem (2011), DOI: 10.1002/cphc.201001040
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Amyloidogene Peptide sind Systeme von hoher biologischer und medizinischer Bedeutung. So ist das Islet Amyloid Peptid (IAPP) an der Bildung von Type II Diabetes Mellitus beteiligt. Für das Amyloid Beta Peptid (Aß) wurde ein ursächlicher Zusammenhang mit der Alzheimer Krankheit (AD) nachgewiesen. Aß40 und Aß42 sind die häufigsten Formen, Aß42 ist dabei am aktivsten an der Bildung von Fibrillen beteiligt und am stärksten neurotoxisch. Die wichtigsten toxischen Spezies in der AD sind lösliche oligomere Aggregate von Aß. Daher ist eine Zielrichtung bei der Entwicklung eines therapeutischen Zugangs zu AD und anderen, verwandten Krankheiten, die Suche nach Inhibitoren der Oligomerisierung. Wir nutzen Techniken der Molekulardynamik (MD), QM/MD und Quantenmechanik/Molekulardynamik (QM/MM) zur Untersuchung der Aggregation amyloidogener Peptide und Proteine und ihrer Wechselwirkungen mit verschiedenen Inhibitoren der Oligomerisation. Dabei werden sowohl Solventien als auch Lipiddoppelschichten explizit berücksichtigt.
Cyclische Peptide mit Disulfidbrücken dienen als Modellsysteme, um die dynamischen Konformationsänderungen zu studieren, die eine Polypeptidkette in eine dreidimensionale Proteinstruktur überführen. Die Wechselwirkungen der Peptide mit unterschiedlichen Solventien führen zu Konformationsänderungen, die bislang nur wenig verstanden sind. Weiterhin werden Konformationsänderungen nach dem Bruch der Disulfidbrücke im Detail untersucht.
Das Konzept der Wasserstoffbrückenbindung in offenschaligen Systemen hat zwar in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, ist aber immer noch weit weniger untersucht als Wasserstoffbrücken in geschlossenschaligen Systemen und Ionen. Nichtkovalente Wechselwirkungen zwischen dem Phenylradikal und Wasser sind von besonderem Interesse, da H-Brücken zum einfach besetzten MO (SOMO) beim Transfer von Wasserstoffatomen eine Rolle spielen könnten.
Das Phenylradikal ist ein reaktives Intermediat, das für die Organische Chemie von fundamentaler Bedeutung ist. Es spielt bei der thermischen Zersetzung von Kohlenwasserstoffen zu polycyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Ruß eine Schlüsselrolle. Es wird auch als Intermediat im interstellaren Medium, insbesondere bei der Bildung polycyclischer Kohlenwasserstoffe, und in der Chemie der Troposphäre, diskutiert.
Wir untersuchen Komplexe zwischen unterschiedlichen Radikalen und Wasser. Von besonderem Interesse ist dabei die Struktur und Reaktivität der dabei gebildeten nicht-kovalenten Komplexe.
Rhodopsin ist ein Heptahelicaler Transmembran-Rezeptor, der in der Retina exprimiert wird. Mutationen im Rhodopsin können zum Verlust des äußeren Gesichtsfeldes führen. Bislang wurden über 120 Punktmutationen im Rhodopsin-Gen entdeckt. Wir untersuchen den Einfluß von Mutationen von bovin und menschlichen Rhodopsin-Modellen unter Einschluss von Einflüssen des Solvens und der Lipiddoppelschicht.
Fluoreszierende Proteine werden häufig in der Molekularbiologie und in der biomedizinischen Forschung eingesetzt. Ähnlich wie beim grün fluoreszierenden Protein (GFP) wird auch bei den rot fluoreszierenden Proteinen (RFP) der Chromophor autokatalytisch in Gegenwart von molekularem Sauerstoff aus der Gln66-Tyr67-Gly68 Peptidsequenz gebildet. Es wird allgemein angenommen, dass diese Reaktion über ein grün fluoreszierendes Protein, ähnlich dem GFP, abläuft. Dieses Intermediat enthält eine trans-Peptidbindung zwischen Phe65 und Gln66. Darauf folgt der „Maturation“ Schritt, der den DsRed Chromophor mit einer cis-Acylimingruppe zwischen Phe65 und Gln66 bildet, was zu einem verlängerten konjugierten System und damit zu einer Rotverschiebung der Fluoreszenz im Vergleich zum GFP führt. Wir verwenden unter anderem QM/MM, QM/MM - MD, und MRCI Methoden, um die strukturellen, mechanistischen und spektroskopischen Eigenschaften der RFPs zu studieren.
Bravo Rodriguez, Kenny
+49(0)208/306-2160
kenny((atsign))kofo.mpg.de
Dr. Ramirez Anguita, Juan Manuel
jramirez((atsign))inim.es
Dr. Sanchez Garcia, Elsa
+49(0)208/306-2167
esanchez((atsign))kofo.mpg.de
Projekte
RUB Solvation Science