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Homogene Katalyse und mechanistische Studien

Die Umstellung der chemischen Produktion auf umwelt-, energie- und ressourcenschonende Prozesse ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Homogene Katalyse kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, indem sie einfache Substrate in wertvolle Produkte umwandelt, ohne dass synthetische Reagenzien in stöchiometrischer Menge benötigt werden. Die Entwicklung solcher Prozesse, neuer Katalysatoren und die Untersuchung ihrer Wirkungsweisen ist das vornehmliche Ziel unserer Arbeitsgruppe.

 

 

 

Martin Klußmann

PD Dr. Martin Klußmann

2011
Habilitation an der Universität zu Köln
seit 2007
Gruppenleiter am MPI für Kohlenforschung in Zusammenarbeit mit Prof. Benjamin List und der Universität zu Köln
2004–2006
Postdoc am Imperial College London (Prof. Donna G. Blackmond)
2000–2004
Promotion an der TU Darmstadt (Prof. Michael Reggelin)
1993–2000
Student an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der University of North Carolina Chapel Hill, USA.
2014
Auszeichnung der Angewandten Chemie für häufige und kompetente Gutachten in 2013
2013
Auszeichnung der Angewandten Chemie für häufige und kompetente Gutachten in 2012
2012
Heisenbergstipendium der DFG
2009–2010
Mitglied der Global Young Faculty
2008
Thieme Journalpreis
1993
Buchpreis des Fonds der Chemischen Industrie
 

DFG
Alexander von Humboldt-Stiftung
Fonds der Chemischen Industrie

Seit 2013    

Vorlesung und Seminar „Fortgeschrittene Organische Chemie“ im Bachelor-Studiengang Chemie, Universität zu Köln

Seit 2008

Vorlesung, Seminar und Praktikum (Projektmodul) in Organischer Chemie „Kalorimetrie und Kinetik“, Universität zu Köln

Oktober 2014

Anda und Sophia aus Griechenland treten für zwei Monate im Rahmen des ERASMUS-Programms der Gruppe bei – willkommen!

September 2014

Eine kinetische Studie des Reaktionsmechanismus der Cu-katalysierten oxidativen Kupplung mit Aminen (N-Phenyltetrahydroisochinolin) erscheint in J. Org. Chem. (J. Org. Chem., 2014, Article ASAP).

Juli 2014

Bertrand und Martin stellen Forschungsergebnisse auf der EUCHEM Conference on Organic Free Radicals in Prag vor (http://www.uochb.cz/web/structure/1259.html).

Juni 2014

Bertrand schließt seine Doktorarbeit an der Universität zu Köln mit der Note 0,7 (magna cum laude) ab. Herzlichen Glückwunsch!

Unser Artikel zur säurekatalysierten oxidativen Addition von Ketonen an Olefine (Publikation 33) wird in SYNFACTS besprochen (Synfacts 2014, 10(7), 0758).

Forschungsthemen

Oxidative Kupplungen
Oxidative Kupplungen

Oxidative Kupplungen

Die Aktivierung von C-H-Bindungen für ist ein wichtiges Ziel der chemischen Forschung. Die direkte Substitution von Wasserstoff in C-H-Bindungen durch ein gewünschtes Fragment stellt eine elegante Alternative zu den gewöhnlich genutzten Strategien dar, bei denen über mehrere Stufen reaktive funktionelle Gruppen eingeführt und umgewandelt werden und unerwünschte Mengen Abfall entstehen. Oxidative Kupplungsreaktionen erlauben solche Transformationen in nur einer Stufe durch Einsatz eines Oxidationsmittels und eines Katalysators (Reviews: siehe Ref. 20, 24 & 34).
In unserer Arbeitsgruppe entwickeln wir oxidative Kupplungen, die möglichst unter milden Bedingungen mit elementarem Sauerstoff als Oxidationsmittel ablaufen und nur Wasser als Abfallprodukt entstehen lassen.

Katalytische Synthesemethoden
Katalytische Synthesemethoden

Katalytische Synthesemethoden

Wir entwickeln auch neue Methoden für möglichst direkte und atomökonomische Reaktionen, z.B. um Edukte für unsere Projekte herzustellen oder um Strategien anzuwenden, die durch unsere mechanistischen Studien inspiriert sind.

Mechanistische Studien
Mechanistische Studien

Mechanistische Studien

Wir interessieren uns sehr dafür, die Mechanismen organischer Reaktionen aufzuklären. Wir untersuchen dabei sowohl Reaktionen, die in unserer eigenen Gruppe entwickelt wurden, als auch andere, und wir sind immer für Kooperationen mit anderen Arbeitskreisen offen. Wir verwenden eine Reihe verschiedener Techniken, u.a. synthetische (siehe z.B. Ref. 27 und 32), spektroskopische (z.B. NMR von Intermediaten in Ref. 22 und 27) und kinetische Studien (siehe z.B. Ref. 32 und 36). Für kinetische Messungen verwenden wir NMR oder Reaktionskalorimetrie und werten die Daten gerne mit Donna Blackmonds Methode der Kinetischen Reaktionsfortschrittsanalyse aus (sieh Ref. 36 und 6).

 

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